Kurkuma bei Mukoviszidose

Amerikanische Forscher zeigten, dass eine Kurkuma Anwendung in regelmäßigen, niedrigen Dosierungen ein Großteil typischer Symptome der vererbbaren Krankheit Mukoviszidose lindert. Bis dato liegen Ergebnisse aus Tierexperimenten, aber auch aus klinischen Studien mit Menschen vor, welche klare Hinweise auf die Kurkuma Heilwirkung bei Mukoviszidose geben.

Was ist Mukoviszidose?

In medizinischen Fachkreisen heißt Mukoviszidose Zystische Fibrose (Cystic Fibrosis). Es handelt sich hierbei um eine angeborene Stoffwechselerkrankung. Betroffene haben eine maximale Lebenserwartung von durchschnittlich 30 Jahren.

Ausgelöst wird diese Krankheit durch einen verminderten Anteil eines Regulatorproteins, dem sogenannten cystic fibrosis transmembrane regulator (CFTR). CFTR ist als Kanalprotein für den Transport von Chlorid durch die Zellmembran. Durch den Gendefekt faltet sich das Eiweiß jedoch auf falsche Art zusammen und wird von körpereigenen Zellen nicht mehr erkannt. Dadurch zerstören sie CFTR, wodurch sich Schleimhautzellen verändern.

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Folglich kommt es zu einer erhöhten Viskosität (Zähflüssigkeit) der Körpersekrete. Erst 1989 entdeckten Forscher das CFTR-Gen. Der genetische Defekt verhindert, dass dickflüssige Sekrete der Drüsen nicht abfließen können und wichtige Ausführungsgänge langfristig verstopfen. Beispielsweise ist das Sekret der Galle, Samenleiter oder der Bauchspeicheldrüse betroffen. Auch die Schleimhautdrüsen der Bronchien, Luftröhre oder Nase werden von CFTR ungünstig beeinflusst.

Infolge dessen erweitern sich einzelne Organe (Lunge, Niere, Verdauungsorgane) beziehungsweise das Bindungsgewebe unterliegt einer übermäßigen Vermehrung.

Typische Symptome bei Mukoviszidose

  • Verdauungsstörungen (Bauchweh, fettig glänzender Stuhl)
  • chronischer Husten mit eitrigem Auswurf
  • Untergewicht trotz regulärem Essverhalten
  • dünne Beine und Arme, Rippen hervorstehend

Die Diagnose von Mukoviszidose ist nicht anhand eines einzigen Symptoms möglich. Vielmehr handelt es sich um kombinierte Anzeichen im Verdauungssystem als auch der Lunge. Zudem entwickelt sich das Krankheitsbild erst im Verlaufe der Zeit (Monate oder Jahre). In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird im Rahmen des Neugeborenen Screenings gezielt auf Mukoviszidose getestet.

Wie wirkt Kurkuma bei Mukoviszidose?

Kurkuma ist auch unter dem Namen Gelbwurz bekannt. Der Hauptbestandteil dieses Gewürzes ist Curcumin, diesem wird die Kurkuma Wirkung gegen Mukoviszidose zugeschrieben. US-amerikanische und kanadische Forscher entdeckten, dass mithilfe von Curcumin die Vernichtung des fehlerhaften Kanalproteins CFTR verhindert werden kann.

Dank einer professionell geleiteten Kurkuma Anwendung gelingt es, für einen großen Teil der beschädigten Kanalproteine den Weg in Richtung Zelloberfläche zu ermöglichen. Curcumin behebt bis zu einem gewissen Grad den genetischen Fehler, das Aussehen als auch die Funktionsweise des beschädigten Proteins.

So konnten frühere Studienergebnisse zeigen, dass dieses Eiweiß trotz unkorrekter Faltung als auch vermeintlichen Gendefekt voll funktionstüchtig ist und allein die körpereigene Zellabwehr für die Entstehung von Mukoviszidose verantwortlich sei. Die Einnahme von Kurkuma Kapseln kann folglich körpereigene Mechanismen wieder aktivieren, welche Nährstoffe besser absorbieren und entsprechend verdauen können.

Kurkuma Kapseln bei Mukoviszidose

In jedem Fall ist vor der Einnahme von Curcumin die Rücksprache mit dem betreuenden Arzt notwendig. Auf diese Weise können mögliche unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen rezeptpflichtigen Arzneimitteln bei Mukoviszidose präventiv vermieden werden. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf den natürlichen und vielseitigen Wirkstoff Curcumin.

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Kurkuma Heilwirkung

Bereits in den 1970er Jahren zeigten wissenschaftliche Untersuchungen, dass die Kurkuma Heilwirkung aufgrund der geringen Bioverfügbarkeit von Curcumin stark eingeschränkt ist. So besitzt natürlich vorkommendes Curcumin in Gelbwurz eine verminderte Wasserlöslichkeit. Im Darm wird Curcumin nur bedingt absorbiert. Aufgrund dessen wird der Kurkuma Wirkstoff sehr schnell verstoffwechselt, wodurch es zu einer zeitnahen systemischen Ausscheidung kommt.

Auf Grundlage dieser Erkenntnis folgten zahlreiche klinische Studien, welche sich mit Möglichkeiten beschäftigten, um eine verbesserte Bioverfügbarkeit von Curcumin zu ermöglichen.

Beispielsweise erhöhte sich die Blutkonzentration mit nicht konjugiertem Curcumin auf das sieben- bis neunfache. Es handelt sich hierbei um stabile Verbindungen, welche für die positive Wirkung von Kurkuma im Körper verantwortlich sind.

Der große Vorteil mit Kurkuma Kapseln

Diese Verbesserung konnte durch die Kombination von schwer wasserlöslichem Curcumin mit weiteren ätherischen Ölen der Kurkuma Wurzel erzielt werden. Zum Beispiel kam ar-Turmeron zum Einsatz. Der Vorteil der Kurkuma Kapseln besteht darin, dass im Gegensatz zu frischem Kurkuma beziehungsweise Kurkuma Pulver genau diese vorteilhaften Kombinationen enthalten sind.

Gleichzeitig unterstreichen Wissenschaftler einen weiteren Vorteil. So geht mit einer zuverlässig hohen Bioverfügbarkeit auch eine verringerte Dosierung des Kurkuma Wirkstoffes einher.

Nehmen Personen mit Mukoviszidose geringe Mengen an Curcumin ein, können günstige Wirkungen in Bezug auf gelinderte Symptome verzeichnet werden. Um mögliche Folgeerscheinungen zu vermeiden und ganzheitlich von der positiven Kurkuma Heilwirkung zu profitieren, sollten geeignete Kapseln frei von Allergenen Oxalaten, Gentechnik als auch von gesundheitsschädlichen Lösungsmitteln sein.

Kurkuma Kapseln mit 100 Prozent natürlichem Kurkuma Extrakt, welche zudem frei von Schwermetallen sind, sollten bevorzugt werden.

Kurkuma Dosierung bei Mukoviszidose

Grundsätzlich muss die individuelle Dosis durch einen Arzt genau festgelegt werden. Klinischen Studien zur Folge gibt es unterschiedliche Dosierungen, welche bei jeweils einwöchiger Einnahme positive Wirkungsweisen zeigten. Durchschnittliche Curcumin Mengen beliefen sich auf acht bis zehn Gramm des natürlichen Kurkuma Wirkstoffes.

Werden Kurkuma Kapseln eingenommen, so kann aufgrund einer verbesserten Bioverfügbarkeit die Curcumin Dosis deutlich verringert werden. In zahlreichen Studien ermöglichte die Einnahme von 0,5 Gramm Curcumin zu jeder Mahlzeit signifikante Verbesserungen. Patienten nahmen täglich durchschnittlich 4 Gramm Curcumin in Form von Kurkuma Kapseln ein.