Kurkuma bei Colitis ulcerosa (Morbus Crohn)


Kurkuma unterstützt die Therapie der chronischen Darmentzündung (Colitis ulcerosa). Mit Curcumin lassen sich Symptome der Colitis ulcerosa effektiv behandeln. Dieser Beitrag beleuchtet auch die Wirkung von Kurkuma bei Morbus Crohn. Bereits seit den 1940 erforschen internationale Wissenschaftler die Wirkung von Kurkuma bei Colitis ulcerosa und die entzündlichen Prozesse im Magen-Darm-Trakt. 

Viele Jahrzehnte hinweg existierten jedoch keine aussagekräftigen Studien in Bezug auf die Wirkung von Kurkuma bei Morbus Crohn oder Colitus ulcerosa.

Kurkuma Heilwirkung bei Morbus Crohn

Traditionelle Mediziner Indiens nutzen diese Eigenschaften von Curcumin seit Jahrhunderten. Nur in westlichen Welt bevorzugen Pharmakonzerne das Erforschen von teuren Arzneimitteln. So verdienen diese bei der medikamentösen Behandlung von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa enorme Geldsummen.

Beide Erkrankungen sind nicht heilbar und es müssen lebenslänglich sehr teure Präparate  eingenommen werden. Der Einsatz von Kurkuma bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ist wesentlich günstiger.

Schließlich begannen Forscher im Jahr 2005 mit einer ersten Pilotstudie mit Patienten, die unter einer der beiden chronischen Darmerkrankungen litten. Insgesamt nahmen 10 erwachsene Personen teil. Jeweils die Hälfte der Probanden litt unter Morbus Crohn bzw. Colitis ulcerosa. Die Therapie bestand in der hochdosierten Gabe von Kurkuma.

Studie mit Kurkuma bei Colitis ulcerosa

Die Patientengruppe mit Colitis ulcerosa erhielten im ersten Monat jeweils zwei Gaben mit jeweils 550 Milligramm Curcumin in Kapselform (ähnlich wie Kurkumin Kapseln aus der Apotheke). Im zweiten Monat wurde diese Ration um eine weitere Gabe erweitert.

Bei allen teilnehmenden fünf Patienten zeigten sich bereits nach den ersten Monaten signifikante Verbesserungen. Vier von ihnen konnten weniger Curcumin gegen Colitis ulcerosa einnhmen, da sich ihr Wohlbefinden als auch die täglichen Stuhlgänge verbesserten. Darüber hinaus konnten am Ende der Studie deutlich verbesserte Entzündungswerte aufgrund der Anwendung von Curcumin gemessen werden.

Kurkuma gegen Morbus Crohn

Die Probanden der Gruppe Morbus Crohn erhielten während des ersten Monats drei Gaben Curcumin (360 Milligramm) pro Tag. Im zweiten Monat wurde die Kurkuma Dosierung um eine weitere Gabe erhöht. Ein Patient brach die Teilnahme vorzeitig ab, da sich sein Gesundheitszustand verschlechterte. Bei den anderen vier Teilnehmern bewirkte Curcumin, ähnlich wie bei Colitis ulcerosa, eine signifikante Verbesserung der Entzündungswerte. Auch in puncto Morbus Crohn Symptome wurden durch Kurkuma Reduzierungen notiert.

Studien mit Kurkuma bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Die Forscher resümierten eine positive Wirkungsweise von Kurkuma bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Gleichzeitig gilt hier zu beachten, dass es sich um ein Open Label Studiendesign handelte. Da die Teilnehmer wussten, welchen Wirkstoff sie einnahmen, können die positiven Effekte ebenso mit Placeboeffekten gleichzusetzen sein. Weitere Untersuchungen mit Kurkuma stehen diesbezüglich aus.

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Curcumin bei ruhender Colitis ulcerosa

In einer weiteren Studie untersuchten japanische Forscher die Wirkung von Kurkuma bei Colitis Ulcerosa im ruhenden Stadium. Hierbei handelte es sich um eine randomisierte Doppelblindstudie, welche im Ergebnis positive Effekte von Kurkuma bei Colitis ulcerosa feststellte.

Diese jedoch ausschließlich in Bezug auf einheitliche Laborwerte galten und nicht im Zusammenhang mit auftretenden Symptomen stehen. Anhand der Ergebnisse und einer abschließenden Darmspiegelung bestätigte sich der positive Einfluss von Kurkuma bei Colitis ulcerosa bestätigt.

Kurkuma bei Darmerkrankungen

Im Ergebnis zeigt sich, dass eine gezielte Behandlung von chronischen Darmerkrankungen mit Curcumin empfehlenswert ist. Zugunsten einer verbesserten Wirkung von Kurkuma, ist auf die optimierte Aufnahme von Curcumin durch den Körper zu achten. Diese kann auf zwei Wegen erfolgen.

Im Rahmen der aufgeführten Studien wird ersichtlich, dass eine tägliche Aufnahme von mindestens drei Gramm Kurkuma bei Colitis ulcerosa notwendig ist. Dies entspricht circa zwölf Teelöffeln Kurkuma (60 Gramm) täglich. Diese Mengen lassen sich kaum in den täglichen Speisplan integrieren. In der Kombination von Kurkuma mit Piperin, einem im schwarzen Pfeffer enthalten Wirkstoff, wird erhöht sich die Wirkung von geringen Mengen Curcumin deutlich.

Kurkuma und Piperin

So zeigte eine Studie über chronisch entzündliche Darmerkrankungen, dass eine kombinierte Gabe von 2 Gramm Curcumin mit nur 20 Milligramm Piperin (¼ Teelöffel) die Wirkung um das 2000-Fache erhöhte.

Aber auch hier wäre eine tägliche Aufnahme von 40 Gramm Kurkuma (acht Teelöffel) notwendig. Als praktische Alternative bevorzugen Patienten die Einnahme von Kurkuma Kapseln. Apotheken oder Online Shops bieten diese in unterschiedlich hohen Dosierungen an.

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Auch gibt es Curcumin Varianten in Kapselform, welche Piperin angereichert sind. Entscheiden sich Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zur Einnahme von Curcumin, ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt in jedem Fall empfehlenswert.

Sind in der eigenen Familie bereits Fälle mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung bekannt, ist es aufgrund der hohen Vererbungsrate empfehlenswert, bereits präventiv Kurkuma einzunehmen. Hierfür kommt Kurkuma als Kapsel aus Apotheken infrage.

Aus der ayurvedischen Gesundheitslehre ist bekannt, dass die regelmäßige Anwendung von Kurkuma in Kombination mit schwarzem Pfeffer sehr gute Effekte bei der Vorbeugung von chronisch entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes aufzeigt.

Nicht zuletzt liegt der Vorteil auch darin, dass Kurkuma nicht kostspielig ist. Dies gilt auch dann, wenn man die Bio Kurkuma zur gezielten Prävention und Behandlung von Erkrankungen nutzt.