Kurkuma bei Diabetes

Aktuell leiden den Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) zur Folge circa 60 Millionen Personen in Europa an Diabetes mellitus (Typ-2). Zurecht handelt es sich hierbei um einen Altersdiabetes, während jedoch die Fälle junger Diabetiker aufgrund von Bewegungsmangel in Kombination mit einer ungünstigen Ernährung stark zunehmen.

90 Prozent aller Diabetiker leiden unter Typ-2 und Experten sprechen von einer Volkskrankheit, denn Diabetes Typ-2 ist vor allem durch eine Insulinresistenz gekennzeichnet. Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar Insulin, aufgrund von ungünstig ablaufenden Prozessen wird dieses jedoch nicht angemessen weiterverarbeitet. Infolge dessen steigt der Blutzuckerspiegel, da der im Blut vorhandene Zucker nicht von Organen aufgenommen wird. Für diese Prozesse wäre Insulin notwendig, jedoch besteht eine Resistenz dagegen.

Durch den Genuss von Kurkuma kann diese Resistenz geschwächt werden. Infolge dessen würden natürliche Körpervorgänge wieder in Gang gebracht. Studien belegen, dass Kurkuma auf diese Weise nicht nur therapeutisch, sondern vielmehr auch präventiv wirkt. Durch den Einsatz von Kurkuma werden beispielsweise schwerwiegende Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus verhindert.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, dass Patienten mit einem hohen Risiko für Altersdiabetes bereits frühzeitig damit beginnen Kurkuma im Rahmen einer nachhaltigen Gesundheitsprävention zu konsumieren.

Kurkuma gegen Diabetes mellitus

Das indische Gewürz Kurkuma ist bereits seit mehr als 1.000 Jahren in der ayurvedischen Medizin für seine ganzheitliche Heilwirkung bekannt. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte die blutzuckersenkende und entzündungshemmende Kurkuma Wirkung eindeutig nachgewiesen werden.

Erste Versuchsreihen mit Tieren belegen, dass der natürliche Wirkstoff Curcumin auch die Funktion von Betazellen deutlich verbessern kann. Aufgrund dessen schlussfolgern internationale Wissenschaftler, dass Kurkuma den Beginn eines Diabetes mellitus Typ 2 deutlich hinauszögern kann.

acurmin

Die sogenannten Betazellen sind für die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse verantwortlich. Dieses körpereigene Hormon wird zur Reduktion des Blutzuckerspiegels benötigt. Neue Forschungsergebnisse belegen nun erstmals auch Fallstudien mit Personen, bei denen eine Vorstufe von Diabetes diagnostiziert wurde.

Was ist Diabetes mellitus?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Diabetes mellitus. Personen mit dieser Blutzuckererkrankung von Typ 1 erkranken meist bereits in der frühen Kindheit oder im Jugendalter. Ihre Bauchspeicheldrüse produziert das Hormon Insulin nicht und es muss ab dem Zeitpunkt der Diagnose von Diabetes Typ 1 regelmäßig zugeführt werden.

Im Gegensatz dazu entwickelt sich Diabetes Typ 2 meist erst im Verlaufe des Lebens aufgrund einer ungünstigen Lebensweise. Die körpereigene Insulinproduktion nimmt mit zunehmendem Alter stetig ab, da die Betazellen der Bauchspeicheldrüse nach und nach ihre natürliche Funktion verlieren. Ist Typ 2 Diabetes noch nicht weit fortgeschritten, besteht die Therapie vorrangig in einer adäquaten Anpassung der Lebensweise.

Neben einem verstärkten Bewegungsangebot steht auch die Ernährungsumstellung im Vordergrund. Ungesunde Lebensmittel sind durch ballaststoff- und vitaminreiche Nahrungsmittel zu ersetzen. An dieser Stelle kann die Kurkuma Heilwirkung gesundheitsfördernd genutzt werden.

Kurkuma Prävention gegen Diabetes mellitus

Eine Vorstufe von Diabetes mellitus Typ 2 ist der sogenannte Prädiabetes (Insulinresistenz). Oftmals erfolgt die Diagnose dieser Auffälligkeit erst, nachdem der Blutzuckerspiegel über Jahr hinweg leicht erhöht war. Diese Erhöhung beantwortete die Bauchspeicheldrüse mit einer kontinuierlich hohen Insulinproduktion.

Steht den Körperzellen einzelner Organe jedoch ein regelmäßiger Überschuss an Insulin zur Verfügung, entwickelt sich im Verlaufe der Zeit eine Resistenz gegen dieses Hormon. Mithilfe eines Blutzuckertests diagnostizieren Ärzte einen eventuell vorliegenden Prädiabetes. Ist die Diagnose positiv, steht die Prävention eines Diabetes mellitus Typ 2 im Mittelpunkt einer möglichen Intervention.

kurkuma1

Kurkuma Studie zu Diabetes

In einer Studie erhielten Patienten mit dieser Diagnose über einen Zeitraum von neun Monaten täglich eine Dosis mit 250 Milligramm Curcumin. Teilnehmer der Kontrollgruppe nahmen währenddessen Placebos, das heißt wirkstofflose Tabletten, ein. Alle Studienteilnehmer, die Kurkuma erhielten wiesen keine Anzeichen eines entwickelten Diabetes mellitus auf.

Im Gegensatz dazu wurde bei fast einem Fünftel der Placebogruppe ein Diabetes Typ 2 diagnostiziert. Bei Patienten, die Curcumin regelmäßig einnahmen, erfolgte in dreimonatigen Abständen eine Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Alle Messungen bestätigten, dass dieser nicht anstieg. Dies bedeutet, dass das Fortschreiten des Prädiabetes wurde natürlich aufgehalten. Darüber hinaus untersuchten die Forscher die Funktionsweise der Betazellen in oben genannten Zeitabständen.

Sie konstatierten eine deutliche Verbesserung dieser. Infolge der überzeugenden Studienergebnisse schlussfolgerten die Wissenschaftler, dass eine gezielte Kurkuma Anwendung den Ausbruch von Diabetes mellitus nicht nur zeitlich verzögern, sondern vielmehr auch sanft verhindern kann. Bis dato fehlen jedoch noch Ergebnisse einer Langzeituntersuchung, um langfristige Therapiekonzepte entwerfen zu können.

Kurkuma Wirkung bei Diabetes mellitus

Eine der ausschlaggebenden Faktoren von Diabetes ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel. Studien zeigen, dass sich die Kurkuma Heilwirkung vor allem auf diesen positiv auswirkt.

Gleichzeitig seien vor allem die positiven Eigenschaften von Curcumin für diesen gesundheitsfördernden Effekt verantwortlich. Im Ergebnis bestätigen die Forscher eine zuverlässige Senkung der Blutzuckerwerte bei Patienten.

Hohe Dosierungen mit Kurkuma

Gleichzeitig betonen Mediziner, dass nicht der tägliche Genuss von Kurkuma Pulver diesen therapeutischen Zwecken dient. Vielmehr sind täglich hohe Dosierungen von Curcumin notwendig, um erwünschte Ziele zu erreichen. Mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln, wie beispielsweise Kurkuma Kapseln wird die verordnete Dosierung täglich zugeführt. Nicht zuletzt profitieren Anwender auf diese Weise von einer besseren Bioverfügbarkeit von Curcumins.

Der Wirkstoff wird in Kurkuma Kapseln mit notwendigen ätherischen Ölen versetzt, um die Aufnahme im menschlichen Organismus zu ermöglichen. Bei der Anwendung von reiner Kurkuma Wurzel in frischer beziehungsweise pulverisierter Form ist ein Synthetisieren im Körper nur sehr bedingt möglich.

Kurkuma Kapseln bei Diabetes

Nicht zuletzt lassen sich vermeintliche Kurkuma Gegner eher vom therapeutischen Einsatz der Kurkuma Kapseln gegen Diabetes mellitus überzeugen.

Am wirksamsten sind tägliche Dosierungen zwischen 250 und 500 Milligramm Curcumin bei Diabetes beziehungsweise Prädiabetes. In jedem Fall empfiehlt es, sich vor der regelmäßigen Einnahme von Kurkuma Kapseln die jeweilige Dosierung mit dem betreuenden Arzt zu besprechen.

Der Vorteil dieses natürlichen Nahrungsergänzungsmittels liegt darin, dass auch eventuell höhere Kurkuma Dosierungen keine Nebenwirkungen verursachen. Allerdings empfiehlt sich die Einnahme von Kurkuma Kapseln nur bedingt bei diagnostiziertem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Dies gilt auch für Kinder bis zum zwölften Geburtstag.