Kurkuma für die Verdauung


Kurkuma ist als indischer Safran oder Gelbwurz bekannt. Die therapeutisch und kulinarisch häufig genutzte Kurkuma Art heißt im Lateinischen Curcuma longa. Die ayurvedische Medizin als auch die Traditionelle Chinesische Medizin nutzt die Vorzüge von Kurkuma beispielsweise bei Verdauungsbeschwerden, die sich als Völlegefühl oder Blähungen erkenntlich zeigen, häufig.

Kurkuma fördert die Verdauung

Die Naturheilkunde unterstreicht vor allem die von Nebenwirkungen freie Kurkuma Therapie. Auch in Europa beschäftigt die Wirkung von Kurkuma zugunsten der Verdauung verschiedene Wissenschaftler seit nun mehr als 50 Jahren. Dieser Beitrag beleuchtet die Vorzüge der Kurkuma Wurzel für die Verdauung.

Wie entstehen Verdauungsbeschwerden?

In jeder Lebensphase wird der Mensch mit Verdauungsbeschwerden wir Durchfall, Verstopfungen, Magenprobleme oder Bauchschmerzen konfrontiert. So unterschiedlich, wie die Ausprägung der Symptome sind auch deren Ursachen, welche leichter oder eher bedrohlicher Natur sind. Beispielsweise können lediglich Viren und Bakterien Verdauungsprobleme auslösen.

Ebenso möglich ist es jedoch, dass Tumore oder Geschwüre diese intestinalen Beschwerden auslösen. Schlussendlich ist der gesamte Verdauungsprozess ein komplexer Vorgang, welcher nacheinander in verschiedenen Darmabschnitten abläuft. Beispielsweise sind bei Problemen, die mit Verstopfungen einhergehen, der End- als auch Dickdarm beteiligt. Letzterer neigt zur trägen Funktionstüchtigkeit, wobei parallel dazu eine gestörte Funktion des Enddarms vorliegen kann.

Arbeitet der Dickdarm sehr langsam, wird die sich darin befindliche Nahrung in Breiform nicht zum richtigen Zeitpunkt weitertransportiert. Daraus entsteht nach und nach ein Stau der Verdauungsflüssigkeit, da vorhergehende Darmabschnitte ihre Tätigkeit trotzdem nicht einstellen.

Diese Art von Verdauungsbeschwerden wird häufig durch folgende Ursachen ausgelöst:

  • ungesunder und bewegungsarmer Lebensstil
  • Stress im beruflichen oder privaten Alltag
  • Vitaminmangel
  • Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen von Arzneimitteln
  • Reizdarmsyndrom
  • Diabetes mellitus
  • Störung hormoneller Art
  • bakterielle Infektion
  • psychosomatische Ursachen

Diese Ursachen können statt Verstopfungen auch dünnen Stuhlgang (Durchfall) verursachen.

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Verdauungsbeschwerden mit Kurkuma lindern

Kurkuma besitzt aufgrund zahlreicher Inhaltsstoffe die Gabe, die Herstellung der Gallenflüssigkeit in der Leber anzukurbeln. Diese wird in der Gallenblase gespeichert und bei einer beginnenden Verdauung über den Zwölffingerdarm in den Verdauungstrakt geleitet.

Während der Verdauung unterstützt die Gallenflüssigkeit den reibungslosen Ablauf der Fettverdauung. Aufgrund dessen empfiehlt sich die Einnahme von Kurkuma, wenn fettige Mahlzeiten zu Unverträglichkeiten führen, welche sich anhand von Verstopfungen, Blähungen oder Völlegefühl bemerkbar machen. Vorrangig sind zwei wesentliche Kurkuma Inhaltsstoffe an der natürlichen Linderung von Problemen bei der Verdauung beteiligt.

Einerseits besteht Kurkuma zu drei Prozent aus Curcumin und andererseits zu weiteren zwei bis sieben Prozent aus ätherischen Ölen. Bei Letzteren begünstigt vor allem Turmeron die verdauungsanregende Wirkung von Kurkuma. In Kombination mit Curcumin wird die Bildung von Gallenflüssigkeit angeregt. Infolge dessen kann sich die Gallenblase schneller entleeren und die Fettverdauung wird auf diese Weise effektiv unterstützt.

Kurkuma unterstützt Aktivität der Gallenblase

Die Gallenblase fasst durchschnittlich 70 Milliliter Flüssigkeit. Wird diese seitens der Leber vermehrt gebildet, kann die Entleerung der Galle in kürzeren Zeitabständen stattfinden. Fette im Darm werden gezielt gespalten und der ph-Wert im selbigen steigt. Je milder der ph-Wert ist, umso günstiger läuft der gesamte Verdauungsprozess ab.

Diese Wirkung von Kurkuma auf die Verdauung lässt sich vor allem durch körpereigene Enzyme des Darms begründen. Diese arbeiten unter eben beschriebenen Rahmenbedingungen effizienter.

Damit bietet Kurkuma einen erstklassigen Ersatz chemischer Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsproblemen. Anwender profitieren vor allem auch auf lange Sicht von der positiven Wirkung der Kurkuma Wurzel bei Verdauungsbeschwerden, denn die Abläufe im Magen-Darm-Trakt werden nicht durch synthetisch hergestellte Wirkstoffe aus dem Gleichgewicht gebracht.

Kurkuma unterstützt die Verdauung

Personen, die mit Verdauungsbeschwerden verschiedener Art zu tun haben, können aus sieben verschiedenen Gründen von Kurkuma profitieren:

  • Kurkuma lindert Schmerzen und Druck im Oberbauch.
  • Kurkuma lindert Sodbrennen, Völlegefühl und unangenehmes, saures Aufstoßen.
  • Kurkuma begünstigt die Fettverdauung.
  • Kurkuma lindert Blähungen aufgrund einer unregelmäßigen Fettverdauung.
  • Kurkuma hilft bei Entzündungen im Magen-Darm-Trakt.
  • Kurkuma aktiviert die Produktion und Weiterleitung von Gallenflüssigkeit.
  • Kurkuma wirkt sich auf die Muskulatur von Magen und Darm beruhigend als auch krampflösend aus.

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Natürliche Heilmethode mit Kurkuma

Obwohl die vielfältigen Inhaltsstoffe von Kurkuma zahlreiche Krankheiten lindern, gehört die Linderung und Heilung von Verdauungsproblemen zu den vorrangigen Schwerpunkten. Kurkuma bekommt eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Suche nach natürlichen Heilmethoden zugeschrieben. Vor allem besteht der Vorteil der Kurkuma Wurzel darin, dass sie einfach, günstig und in verschiedenen Varianten überall erhältlich ist.

Auch bei regelmäßiger Anwendung von Kurkuma sind keine Nebenwirkungen bekannt. Eine maximale Dosierung von Kurkuma sollte zugunsten der effektiven Wirksamkeit von Inhaltsstoffen eingehalten werden. Kurkuma Tee eignet sich insbesondere zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden verschiedener Art.

Zum Vorbeugen von Verdauungsproblemen empfiehlt sich der wiederholte Genuss von Kurkuma in Speisen, Smoothies, Dips, Currys oder Salaten.